Amazon setzt Cerebras-Technologie 25 Mal schneller als Nvidia-GPUs ein

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Von Wendy Frey

Andrew Feldman unterzeichnete am 13. März den Deal seines Lebens. Amazon Web Services, der König der Clouds, stimmte zu, Cerebras CS-3-Chips direkt in seinen Rechenzentren einzusetzen. Erste Partnerschaft mit einem Hyperscaler. Überhaupt. Die wafer-scaled Aufständischen haben endlich die Festung durchbrochen.

Die Zahlen explodieren. Cerebras behauptet, seine chips in der Größe eines Esstellers dekodieren KI-Antworten 25 Mal schneller als Nvidia-GPUs. Trainium kümmert sich um das Prompt. CS-3 verarbeitet das Ergebnis. David Brown, VP von AWS Compute, bezeichnet es als einen „Sprung um einen Größenordnungsfaktor“. OpenAI hat bereits im Januar 10 Milliarden Dollar auf Feldman gesetzt. Jetzt verdoppelt Amazon. Bedrock wird zum Tor für blitzschnelle Inferenz.

Disaggregierte Architektur untergräbt Nvidias Krone

Die technischen Details zeigen brutale Cleverness. AWS teilt die Inferenz in zwei Teile. Trainium3 verwaltet die Vorfüllphase. Cerebras WSE-3 dekodiert das Ergebnis. Elastic Fabric Adapter verbindet sie miteinander. Ergebnis? Fünf Mal mehr Hochgeschwindigkeitstoken-Kapazität auf demselben Raum.

Nvidia dominierte beide Phasen jahrelang. Nicht mehr. Startups wie Cognition und Mistral sind bereits zu Cerebras für agentische Codierung geflohen. Jetzt bietet AWS es auch der breiten Masse an. Das 23 Milliarden Dollar Startup (frisch von einer Finanzierungsrunde über 1 Milliarde Dollar von Tiger Global im Februar) fordert endlich die GPU-Vorherrschaft in großem Maßstab heraus. Kein Kauf von Cerebras-Boxen mehr. Einfach über Bedrock mieten.

Timing für die Weltmeisterschaft 2026. Unternehmensitäten Inferenzkrieg explodiert

Geschwindigkeit tötet. Cerebras liefert Tausende von Token pro Sekunde, während GPUs an Hunderten ersticken. Echtzeit-Codierungsunterstützung. Interaktive Agenten. Denkmodelle, die „denken“, um Probleme zu lösen und 15 Mal mehr Token zu generieren. Feldman hat sein Imperium mit diesen Arbeitslasten aufgebaut.

AWS rollt es „in den kommenden Monaten“ aus. Die zweite Hälfte von 2026 sieht die vollständige Bereitstellung vor. Amazon Nova und Open-Source-LLMs laufen auf wafer-scaled Silizium. Der 10 Milliarden Dollar OpenAI-Deal (750 Megawatt bis 2028) macht plötzlich Sinn. Feldman hat seine Technologie im großen Maßstab bewiesen. Jetzt bringt AWS sie zu Millionen von Unternehmen. Der Inferenzengpass stirbt. Die Preisetiketten bleiben hoch. Aber für „Zeit ist Geld“-Arbeitslasten sieht sich Nvidia endlich ernsthaft in der Cloud konfrontiert.

Quelle: https://www.reuters.com/business/retail-consumer/cerebras-systems-amazon-strike-deal-offer-cerebras-ai-chips-amazons-cloud-2026-03-13/

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